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Finanzlexikon



Fachbegriffe von A - Z erklärt:



Agio: Ist ein Betrag, der zusätzlich zum Nennwert eines Wertpapiers (Aktie) gezahlt werden muß.

Aktien:
Ist eine Urkunde über den Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft (Daimler, BMW usw.) Will sich ein Anleger von seinen Aktien trennen, muß er diese an den Börsen (Aktienmärkte) verkaufen.

Aktiengesellschaft:
Der Gründung einer Aktiengesellschaft (AG) liegt die Idee zugrunde, dass ein sehr großer Kapitalbedarf durch eine Vielzahl von Eignern auch Aktionäre genannt (die wo diese Papiere kaufen), aufgebracht wird, die nur mit ihrem eingesetzen Kapital haften. Geht eine Firma in Insolvenz sind diese Aktien wertloses Kapital.

Aktiva:
Gutenhaben, Vermögen

Akzept:
Ist eine Annahmeerklärung die durch die Unterschrift auf einem Wechsel oder Orderscheck bestättigt wird.

Anlagevermögen:
Dies umfaßt Vermögen dies auf Dauer entweder im Geschäftsbetrieb oder im Eigentum bleiben müssen, dies kann ein Grundstück sein, Gebäude usw. oder Anlagen wie z.b. Aktien.

Anleihen:
Im Unterschied zu Darlehen sind Anleihen wegen ihres Wertpapiercharakters handelbar. Der Käufer muss sich nicht, wie bei einem Darlehen, langfristig von seinen überschüssigen Mitteln trennen, sondern kann die Anleihen über die Börse weiterverkaufen. Beim Sparer sind Anleihen beliebt, weil sie oft mit einer höheren Verzinsung und weniger Risiko wie eine Aktie verbunden sind.

Avalkredit:
Bei mittelbarer Kredtigewährung durch Banken stellt der Kreditgeber kein Geld, sondern seinen "guten Namen" zu Verfügung. Dies kann durch eine Bürgschaft oder dadurch vollzogen werden, dass die Bank akzeptiert, dass ein Wechsel auf sie gezogen wird (Wechselbürgschaft).

At the market: Dies ist eine spezielle Art der Order. Sie kaufen oder verkaufen zum jetzigen Zeitpunkt. Es wird keine Limitierung vorgenommen, sondern sie handeln zum jetzigen Zeitpunkt. Daher kommt der Begriff Spot-Trader. Dieser handelt jetzt also on the spot.

Besitzsteuer:
Steuergegenstand sind Besitzwerte (Einkommen Vermögen).

BGB-Gesellschaft:
Die GbR ist der Grundtypus der Personengesellschaft. Sie wird auch BGB- Gesellschaft bezeichnet. Dieser Umstand resultiert aus der Tatsache, dass sich die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen nicht wie bei anderen im Handelsrecht sondern im Bürgerlichen Gesetzbuch BGB finden.

Checker: sind unternehmensinterne Mitarbeiter, die die Qualitätsstandards genau kennen, z.B. ein fremder Bezirksleiter, der die Handelsfilialen eines Kollegen hinsichtlich Service (z.B. lange Warteschlangen an der Kasse, Sauberkeit usw.) kritisch beurteilen soll.

Cash Manager: Einfach übersetzt er kümmert sich um ihr Geld und verwaltet es.

Coaching: Trainer, Betreuer oder Führungskräfte treten in einen ergebnisorientierten Prozess mit einem Mitarbeiter, Sportler um ein gutes Erfolgsergebnis dieses Mitarbeiters oder Sportler zu erreichen.

Computer Assisted Personal Interview: Bei der persönlichen Befragung werden der Auskunftsperson Fragen von einem Interwiever (Befrager) gestellt. Die Antworten werden dabei vom Interwiever aufgenommen und notiert. Die Datenaufnahme kann von einem Computer unterstützt werden, z.B. durch sofortige Eingabe der Daten in ein Laptop.

Convenience goods: Hier wird durch ein immer gleiches Verhalten auf einen umfangreichen Vergleich verzichtet und aus Gewohnheit immer das gleich Produkt gekauft an die man sich im Laufe der Zeit gewöhnt hat. Dieses Verhalten ist vr allem beim Kauf von Gütern des täglichen Bedarfs wie z.B. Milch, Limo usw. anzutreffen. Die Produkte werden häufig gekauft und sind relativ billig, mam bezeichnet sie auch als Bequemlichkeitsgüter.

Co-Venturing: Eine Option für die Risikominderung, hierbei schließen sich zwei oder mehrere Unternehmen zusammen um ein Projekt gemeinsam zu fördern.

Darlehen: Eine Summe die jemandem für eine bestimmte Zeit überlassen wird. Das Darlehen ist im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. Es kann von einer Bank in Form eines langfristigen Bankkredit, von einer Privatperson oder von Gesellschaftern gewährt werden.

DIN ISO 9000: Standartisierter Wert zur Qualitätssicherung

Direktvertrieb: Bei einem Direktvertrieb arbeitet der Hersteller nicht mit dem Handel zusammen, sondern übernimmt seine Vertriebsaktivitäten in eigener Regie wie z.B. Eismann, Bofrost, Avon, Vrowerkt, die meisten Bäckereien, Versicherungen.

Disagio:
Damnum, kennzeichnet die Differenz zwischen Ausgabebetrag und höherem Rückzahlungsbetrag eines Kredites. Er wird auch als Abgeld bezeichnet. Es handelt ich um einen Korrekturposten auf der Aktivseite (Habenseite). Beispiel: Sie wollen einen Kreditaufnehmen in einer Höhe von 10.000,00 € mit einer Laufzeit von 72 Monaten. Da gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen können die 10.000,00 € zu 100% ausbezahlt werden, sie verzinsen zu einem Zinssatz von 10%.
Mit
Disagio als zweite Möglichkeit, einen Kreditbetrag in Höhe von 9.450,00 € zu 9,1% Zinsen das Disagio beträgt in diesem Fall 550,00 €

Eigenkapital: Ist das Vermögen welches man ohne Fremdkapital (Darlehen usw.) besitzt. Man kann es auch als Unternehmensschuld gegenüber den Eigentümern ansehen, da es im Falle einer Auflösung des Unternehmens an diese zurückgezahlt werden müßte.


Eigentumsvorbehalt: Ein Lieferant, Versandhaus sichern häufig ihre Forderungen durch Eigentumsvorbehalt (nach BGB) ab, dabei erfolgt die Überlassung erst nach vollständiger Zahlung des Kaufpreises.

Elektronic Commerce: kurz E-Commerce wird der Handel über Online-Dienste, meist über´s Internet bezeichnet.

Finanzierung: Die Finanzierung beschäftigt sich mit der Kapitalbeschaffung, also der Beschaffung von finanziellen Mitteln für spätere Käufe.

Fixkosten:
Grundsätzlich können sich Gesamtkosten (GK) aus Fixkosten (FK) und variablen Kosten KV zusammensetzen. Zum Beispiel Telefonkosten, sie setzen sich aus Fixkosten (mtl. Grundgebühr) und variablen Kosten zusammen, die von der Anzahl der Gebühreneinheiten abhänig ist.

Fluktuation:
Die Ausnutzung der natürlichen Fluktiation bedeutet für einen Betrieb, dass die Arbeitsplatzreduzierung nur langsam vonstatten geht. Hier sollen Arbeitsplätze, die durch Kündigung des Arbeitnehmers, Tod oder Erreichung des Rentenalters, Vorruhestand, frei werden, nicht mehr besetzt werden.

Francisgeber: Hersteller

Francisnehmer: Händler

Franchising: Die begriffliche Bedeutung des Franschising wurde im Laufe der Zeit ausgedehnt und bezeichnet nun eine kooperative (freiwillige) Zusammenarbeit zwischen zwei Vertragspartnern, z. B. Hersteller und Handel. Bei einem Franchisinggeschäft bleibt der Händler rechtlich selbstständig.

Fusion: Man spricht auch von Unternehmensverschmelzung, da zwei Vermögensmassen zu einer einzigen verschmolzen werden. Im englichen Sprachraum nennt man dies auch Trust.

Geldmärkte: Auf Geldmärkten bieten Kreditinstitute Geld an, das von anderen Kreditinstituten nachgefragt wird. Dadurch wird deren Liquiditätsdisposition (flüssige Geldmittelplanung) erleichtert.


Geschäftsfähigkeit: Fähig Rechtsgeschäfte zu tätigen, hier unterscheidet man Geschäftsunfähig (z.B. ein Kind von 5 Jahren möchte sich einen Lolli kaufen von 0,70 €, dies kann es nicht, dies muß seine Mutter für es tun, da das Kind noch nicht geschäftsfähig ist).
Jugendliche zwischen dem 7. und 18. Lebensjahrs sind beschränkt Geschäftsfähig. Sie brauchen die Einwilligung Ihrer Eltern um sich vielleicht ein Auto oder Stereoanlage zu kaufen. Sie können also nur die Geschäfte abschließen die ihnen ausschließlich Vorteile bringen. Siehe hierzu auch die Erklärung
Taschengeldparagraph.


Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH): Die Rechtsform der GmbH wird vor allem für mittelgroße und größere Unternehmen gewählt. Sie ist eine einfach zu errichtenden Kapitalgesellschaft und bietet so die leichteste Möglichkeit, ein Unternehmen mit den günstigen Haftungsausschlüssen einer Kapitalgesellschaft zu gründen.

Glattstellen: Schließen der Position. Dies bedeutet, daß sie genau entgegengesetzt zu ihrer Eröffnung handeln. Wenn sie erst long gegangen sind (gekauft haben), gehen sie nun in gleicher Höhe short (und umgekehrt.

Gläubiger: Ist jemander der eine Schuld von jemandem zu fordern berechtigt ist.


Handelsgesetztbuch (HGB): Die gesetzlichen Vorschriften, die Kaufleute betreffen, sind überwiegend im Handelsgesetzbuch geregelt.


Handelsregister: Ist ein beim Amtsgericht geführtes öffentliches Verzeichniss von Kaufleuten und Handeslgesellschaften (Firmen) und den sie
betreffenden Rechtsverhältnisse.


Individualversicherung: Diese beruht auf einem Vertrag zwischen einem privaten Versicherungsunternehmen und einem Versicherungsnehmer. Private Versicherungen bieten Schutz auf Gebieten, die die Sozialversicherung nicht abdeckt, bzw. stocken die von der Sozialversicherung angebotene Leistungen auf und erweitern sie.


Inhaberaktien: Bei Inhaberaktien hat die Aktiengesellschaft hingegen keinerlei I Informationen, wer im Bestiz der Aktie ist, da sie frei verkaufbar sind und nicht an einen bestimmten Aktionär (Aktienbesitzer) gebunden sind.

Investitionen: Bei einer Investition handelt es sich um die Verwendungdes Kapitals zur Beschaffung von Produkten. Sie kaufen z.B. eine Stereoanlange und bezahlten diese von Ihrem Geld, sie investieren also in den Kauf dieser Anlage.

Just-in-time-Produktion: Die Lagerhaltung wird dabei vollständig auf die Zulieferer verlagert. Lieferungen erfolgen nur noch auf Abruf. Just-in-time wird vorallem in der Autoindustrie betrieben.

Kaufmann: Kaufmann im Sinne des HGB sind alle Gewerbetreibende, unabhängig von Ihrer Branche.

Kapitalerhöhung: Aktien werden nicht nur zur Ingangsetzung einer AG als Finanzierungsinstrument genutz. Stellt sich im weiteren Verlauf der Geschäftstätigkeit heraus, dass weiteres Kapital benötigt wird, so besteht eine Finanzierungsmöglichkeit in der Ausgabe neuer Aktien.

Kapitalverwässerung: Der Aktionär erleidet einen Vermögensverlust z.B. vor dem Verlust war eine Aktie noch 150,00 € (lt. Börse) wert. Nach der Kapitalerhöhung ergibt sich aber nur noch ein rechnerischer Wert von 143,00 €.

Key Accounter: Schlüsselkundenberater als zuständiger Ansprechpartner für einzelne Kunden des Verkäufers. Als Teamleiter in einem Selling Center kann er eine herausragende Position einnehmen, die er in Einzelfällen an einen Chefverkäufer abtritt bzw. mit im teilt.

Kommanditgesellschaft (KG): Ist eine Handelsgesellschaft die auf der GbR und der OHG aufbaut. Die ergänzenden Bestimmungen finden sich im HGB. Der wichtigste Unterschied ist, dass hierbei zwei verschiedene Arten von Gesellschaftern gibt.

Kommanditist: Die Gesellschafter einer KG werden so benannt. Er ist mit seinem Vermögen haftender Teilhaber der KG.

Kontoauszug: Ist die schriftliche Mitteilung des Geldinstituts über den Stand des Kontos an dessen Inhaber.

Kontokorrentkredit: Bei diesem wird dem Unternehmer ein Kreditspielraum in vereinbarter Höhe eingeräumt, den er sofort und je nach Bedarf in Anspruch nehmen kann.

Kredit: Ist eine befristete Überlassung von Geld gegen Zinsen man kann auch einen Kredit in Naturalien erhalten.

Kreditwürdigkeit: Die Würde einen Kredit zu erhalten (finanziell vertrauenswürdig)

Leasing: Als grundsätzliche Alternative zur Finanzierung (Auto) durch Kredit, kann man auch deren Mietung in Betracht ziehen, dann spricht man von Leasing. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sich Leasing als günstigere Finanzierungsmöglichkeit erweisen, doch mal sollte gerade beim Autokauf genau prüfen was günstiger ist, Kredit oder Leasing.

Lifstyle Enterprises: Dieses Unternehmen benötigt kurzfristiges Kapital um aktuell und schnelllebige Marktchancen zu nutzen. In dieser Gruppe existieren Gründer die über Nacht zum Millionär werden, aber deren Markt sich flüchtig wieder auflösen kann.

Limited Company (Ltd): Grundsätzlich ist die Namenswahl für eine englische oder irische Limited Company frei. Das letzte Wort des Firmennamens muss Limited oder Ltd. lauten. Der gewünschte Firmennamen darf nur keine anstößig, beleidigenden Namen haben.

Liquidität: Unter Liquidität versteht man die Eigenschaft eines Unternehmen, zu jedem Zeitpunkt seinen Zahlungsverpflichtungen in voller Höhe nachkommen zu können.

Long: Sie kaufen die Basiswährung. Das heißt im Fall von EUR/USD wird der USD verkauft und der EUR gekauft. Sie setzen also auf einen steigenden EUR. Wird EUR/USD bei 1,2700 gehandelt, erwarten sie einen Kursanstieg über 1,2700.

Mittel liquide:
Flüssige Geldmittel

Mystery Shopper: Diese Methode basiert auf dem tatsächlichen Einkaufserlebnis eines Kunden, dabei erheben Beobachter - teils auch Markforscher selbst - die als Kunden auftreten die Qualitätsmerkmale im Rahmen eines Testkaufs. Sie treten somit direkt als Qualitätsprüfer auf.


Namensaktien: Namensaktien lauten auf den Namen bestimmter Aktionäre Die Eigentumsverhältnisse werden in einem Aktienbuch festgehalten.

Nennwertaktien: In Deutschland sind Aktien üblich, die auf einen bestimmten Nennwert lauten. Der Nennwert einer Aktie ist streng zu trennen von seinem Kurswert, von dem Preis also, zu dem Aktien ge- und verkauft werden können.

Nichtkaufleute: Für einen z.B. Kioskbesitzer als Nichtkaufmann gelten nicht die strengen Vorschriften des HGB, sondern die Regelung des BGB, er haftet z.B., anders als die Kaufleute, nicht für eine Bürgschaft, die der andere mündlich gegeben hat. Er kann sich allerdings freiwillig ins Handelsregister eintragen lassen und so zum Kannkaufmann werden.

Offene Handelsgesellschaft (OHG):
Eine OHG entsteht, wenn mehrer Kaufleute zusammen ein Unternehmen eröffnen und keine speziellen Vorschriften für andere Rechtsformen relevant werden. "Offen" ist die OHG deshalb, weil alle Gesellschafter ins Handelsregister eingetragen werden müssen.

Optionsanleihe: Eine Optionsanleihe ist ebenfalls eine Schuldverschreibung. Sie bietet aber das Recht, zu einem bestimmten Zeitung in der Zukunft Aktien der Unternehmung zu einem vorher festgesetzten Ausübungspreis zu kaufen.

Passiva: Damit werden Schulden bezeichnet (siehe Kontoauszug die Habenseite ist da wo Geld auf´s Konto kommt. Passiva bezeichnet die Sollseite, da wo Rechnungen abgebucht werden usw.)

Primanota PN: Eine PN sehen sie immer auf ihrem Kontoauszug, sie bezeichnet dem Bankmitarbeiter unter welchem Bearbeitungsvorgang die einzelne Buchung zu finden ist.

Prolongation: Hier wird insbesondere im Finanz- und Bankenwesen, die Verlängerung der Laufzeit von Krediten, Geldanlagen und Wechseln bezeichnet. Allgemein wird unter Prolongation im Finanzwesen alle Laufzeitveränderungen eines Rechtsverhältnisses, insbesondere bei Zahlungs- und Liefervereinbarungen verstand.
Prolongation bei Krediten: Vor Ablauf der Zinsfestschreibung müssen für einen weiteren Zeitraum neue Konditionen für die Darlehensgewährung zwischen Darlehensnehmer und Darlehensgeber vereinbart werden. Zu diesem Zweck unterbreitet der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer einige Wochen vor Ablauf der Zinsfestschreibung ein Angebot für einen weiteren Zinsfestschreibungszeitraum, dessen Konditionen sich nach den aktuellen Verhältnissen am Kapitalmarkt richten.
Prolongation bei Fest- und Termingeld: Unter Prolongation versteht man im Zusammenhang mit Festgeld oder Termingeld die Wiederanlage bzw. Verlängerung nach Laufzeitende. Der Begriff an sich leitet sich vom lateinischen Wort prolungare ab, welches verlängern bedeutet. Im Bankenalltag gibt es dabei zwei Möglichkeiten der Prolongation, die automatische und die vom Kunden zu bestätigende Verlängerung.
Automatische Prolongation: Hier wird das Geld des Kunden am Ende der Laufzeit inklusive Zinsen zu denselben Konditionen erneut angelegt. Sollte sich inzwischen der Zinssatz geändert haben, wird natürlich der aktuelle Zinssatz als vereinbart angesehen. Der Kunde muss hier vor Ende der Laufzeit (meist spätestens 14 Tage davor) seiner Bank mitteilen, wenn er keine Wiederanlage, sondern de Auszahlung auf sein Referenzkonto wünscht.
Vom Kunden zu bestätigende Prolongation: Hier informiert die Bank den Kunden rechtzeitig über den Ablauf der vereinbarten Anlagezeit und verlangt eine Bestätigung für die Wiederanlage seines Geldes. Gibt der Kunde diese Bestätigung nicht, werden Geld und erwirtschaftete Zinsen auf das Referenzkonto des Kunden ausgezahlt. Sie sehen, die Unterschiede liegen im Detail. Während bei der automatischen Prolongation von einer Zustimmung des Kunden ausgegangen wird, nimmt die Bank bei der manuellen Prolongation erst einmal an, dass der Kunde sein Geld ausbezahlt haben will. Erst nach dessen Einverständniserklärung wird das Geld erneut angelegt.
Worauf Kunden besonders achten sollten: Was viele Anleger nicht wissen ist, dass die Prolongation der einzige Weg ist, wie man beim Festgeld vom Zinseszinseffekt profitieren kann. Im Gegensatz zum Tagesgeld werden hier die ausgeschütteten Zinsen nicht dem Anlagebetrag zugeschlagen und weiter verzinst. Das erfolgt nur dann, wenn prolongiert, also verlängert, wird. Von daher kann es sich unter Umständen bei längerfristigen Anlagen rechnen, auf ein Festgeldkonto mit einjähriger Laufzeit auszuweichen und dann regelmäßig zu verlängern.

Public Relations: Wird im deutschsprachigen Raum auch als Öffentlichkeitsarbeit bezeichnt, genauer wäre die Bezeichnung "Beziehungen" zur Öffentlichkeit.

Rechtsfähig: Geschäftsfähigkeit wird leicht mit dem Begriff der Rechtsfähigkeit verwechselt. Rechtsfähig ist die Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten zu sein, z.B. erben zu können. Natürliche Personen sind mit Vollendung der Geburt bis zum Tode rechtsfähig.

Relaunch: Dem Kunden soll etwas Neues, aber doch Vertrautes angeboten werden. Das alte Produkt wird nach der Variation vom Markt genommen, durch diese Massnahme soll das Produkt wiederbelebt werden.

Selling Center: Dem Einkaufsteam des eigenen Unternehmens steht oft ein gesamtes Team des Warenverkäufers gegenüber ein sogenanntes Seeling Center.

Server-Sharing: Für mittelständische Betriebe besteht z.B. die Möglichkeit, durch ein Server-Sharing im Internet präsent zu sein. Dabei handelt es sich um Sammeladressen, die sich entweder über Werbung, Miete oder über Provision bei Verkäufen finanzieren. So kann ein Netzeintritt für kleinere Unternehmen erst einmal vorsichtig getestet werden.

Sherman Act: In den USA sind Kartelle seit 1890 durch den Sherman Act (Anti-Trust-Gesetz) verboten, da sie den Wettbewerb stark beschränkten. In Deutschland erfolgte 1957 ein generelles Kartellverbot durch das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränklungen (GWB).

Short: Sie verkaufen die Basiswährung. Beispielsweise im Fall von EUR/USD wird der Euro verkauft und der USD gekauft. Sie setzen also auf einen fallenden Euro. Wird der EUR/USD bei 1,2700 gehandelt erwarten sie einen Kursanstieg auf über 1,2700.

Stammaktie: Die geläufigste Aktiengattung ist die der Stammaktie. Ihr Besitz gewährt gleiches Stimmrecht, gleichen Anspruch auf die Gewinnausschüttung (Dividende).

Stückaktien: lauten auf einen Anteil an der Aktiengesellschaft ohne genaue Bestimmung, auf der Aktienurkunde ist kein Nennwert aufgedruckt nur sondern lediglich die Bezeichnung "eine Aktie der ACE-AG"."

Stop Loss: Dabei handelt es sich um ein gesetztes Limit bzw. eine Verlust begrenzende Order. Ab diesem Limit wird ihre Position geschloßen um weitere Verluste zu vermeiden.

Taschengeldparagraph:
Hat der gesetzliche Vertreter dem Minderjährigen Geld zur freien Verfügung überlassen, so sind Verträge, die vollständig mit diesen Mitteln abgegolten werden können, wirksam (§ 110 BGB, so genannter Taschengeldparagraph). Dieser Sachverhalt wird durch den § 112 BGB (Selbstständiger Betrieb eines Erwerbgeschäftes) noch erweitert. Hiernach kann der gesetzliche Vertreter (Vater, Mutter, Vormund) einen Minderjährigen mit Genehmigung des Vormundschaftsgerichts zum selbstständigen Betrieb eines Erwerbsgeschäfts ermächtigt. Wenn dies der Fall ist, ist der Minderjährige für solche Rechtsgeschäfte uneingeschränkt geschäftsfähig. Z.B. ein 16 jähriger ist voll der Computerfreak und entwickelt bereits Softwareprogramme. Dieser kann wie oben geschildert, zum selbstständigen Betrieb des Unternehmens Personal einstellen und entlassen, Betriebsmittel kaufen und verkaufen.

Take Profit: Schließen der aktuellen Position mit Gewinn. Oft lassen wir den Take Profit in unseren noch offen um Luft für längere Trades zu haben.

Telearbeit: Ist eine Arbeit die zeitweise oder ausschließlich außerhalb der zentralen Betriebsstätte ausgeübte Tätigkeit. Die elektronische Kommunikation (Pc, Internet) ermöglicht eine Verbindung zur Betriebsstätte.

Teilschuldverschreibung: Eine Teilschuldverschreibung ist eine besondere Form von Schuldverschreibungen. Hierbei wird der Gesamtbetrag (benötigter Kredit) des Unternehmens nicht als Anleihe, sondern gestückelt in Teilbeträgen ausgegeben. Vorteil ist eine attraktive Verzinsung, keinerlei Kursrisiko und Rückzahlung am Fälligkeitsermin. Nachteil ist, daß bei einer Insolvenz des Unternehmens, die Gläubiger (Anleger) einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals erleiden können.

Thesaurierung: Gewinne die im Unternehmen verbleiben und zu Investitionen zur Verfügung stehen, diesen Vorgang faßt man unter dem Begriff Thesaurierung zusammen.

Trade: Das ist das englische Wort für Handel bzw. Geschäft. In der Devisensprache wird so jedes Geschäft genannt, das sie eingehen. Im Eingedeutschten finden man den Begriff z.B. in Day Trader, also jemand, der innerhalb eines Tages handelt. Ein Treder versucht durch Kursschwankungen innerhalb weniger Stunden oder Tage schnelle Gewinne zu erzielen.

traffic: Bezeichnen die Zugriffsdaten der Surfer im Internet die sich mit Hilfe von Kennzahlen erfassen lassen.

Umlaufvermögen: Bezeichnet man Gegenstände wie z.B. Vorräte, Hilfs- und Betriebsstoffe, Forderungen und das Bargeld in der Kasse oder im Geldbeutel. All dies sind Posten die entweder schnell verkauft oder verbraucht werden oder nur kurzfristig in unserem Besitz bleiben.

Unterstüzung: Dieser Begriff kommt ebenfalls aus der Chart-Technik. Unterstüzungen sind neuralgische Punkte, die einen fallenden Kurs aufhalten. Ein Durchbrechen des Widerstandes macht man den Weg frei zu niedrigeren Kursen.

Valuta: Datum an dem eine Gutschrift oder Belastung eines Buchungsvorgang auf Ihrem Konto getätigt wurde.

Verbindlichkeiten: Hier handelt es sich um Zahlungsverpflichtungen, deren Ursache in der Vergangenheit liegt, deren Auszahlung aber erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt.

Vermögen: Das Vermögen unterteilt man in Anlage- und Umlaufvermögen. Das Anlagvermögen umfasst Gegenstände, die bestimmt sind dauernd in unserem Besitz zu verbleiben wie z.B. Eigentumswohnung, Grundstücke usw. und ins Umlaufvermögen siehe Beschreibung.

Vorzugsaktien: Sie haben eine Stammaktie mit der sie gleichen Anteil am Liquidationserlös bei Auflösung der AG und Anspruch auf Bezugsrechte. Werden zu diesen allen Rechten weitere Rechte gewährt, z.b. in Form eines höheren Dividendenanspruchs, dann spricht man von absoluten Vorzugsaktien.

Wandelanleihe: Stellt eine Schuldverschreibung des Unternehmens dar, die zusätzlich ein Umtauschsrecht in Aktiender Unternehmung einräumt. Bein einer Wandelanleihe kann sich der Gläubiger zum Aktionär wandeln.

Wechsel: Ist die schriftliche Verpflichtung in bestimmter Form zur Zahlung einer Summe an den Inhaber der Urkunde innerhalb einer bestimmten Frist.

Widerstand: Dieser Begriff kommt aus der Chart-Technik. Widerstände sind neuralgische Punkte, die einen steigenden Kurs aufhalten können. Zumindest wird er erst mal gebremst. Beim Durchbrechen eines Widerstandes ist ein weiterer Anstieg höchst wahrscheinlich.


Sie haben einen Begriff der hier nicht erklärt wurde, dann schicken Sie uns eine Email




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